Magnetfeldtherapie

Bereits vor über 2.000 Jahren behandelte man in China Kranke mit Magneten. Die alten Ägypter, die magnetischen Schmuck trugen, wussten ebenfalls um seine Heilkräfte. Später beschrieb Aristoteles die Heilweise magnetischen Gesteins. Auch heute nutzen wir diese Heilkräfte, um Krankheiten zu behandeln. Insbesondere die Magnetfeldtherapie nutzt dabei die Tatsache aus, dass im menschlichen Körper Ionen, d.h. elektrisch geladene Teilchen, existieren und sich dementsprechend von außen durch die Erzeugung eines Magnetfelds beeinflussen lassen.

Magnete oder mit Strom betriebene magnetische Hilfsmittel (z.B. eine Matte oder eine Spule) regen die Zellfunktionen des Körpers an, d.h. die Zellen arbeiten besser. Dieser Effekt beeinflusst den gesamten menschlichen Organismus: Er aktiviert den Stoffwechsel, und schiebt regenerative Prozesse an oder verstärkt diese. Größter Einsatzbereich der Magnetfeldtherapie sind rheumatologische Beschwerden wie Abnutzungsprozesse am Bewegungsapparat, vor allem Gelenkbeschwerden sowie Weichteil- und Knochenerkrankungen.

Vor der Anwendung bestimme ich je nach Bedarf und Konstitution des Patienten zunächst die Stärke des magnetischen Feldes und damit auch dessen Intensität. Anschließend stimulieren Magnetfelder den Schmerzherd so, dass ein Heilungsprozess einsetzt. Eine Behandlung dauert etwa eine viertel Stunde und wird üblicherweise in zehn bis 15 Sitzungen wiederholt.